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Garagentor & Antrieb

Garagentor-Maße richtig bestimmen

Das Wichtigste in Kürze

Um das passende Garagentor zu bestimmen, messen Sie die lichte Breite und Höhe der Toröffnung sowie den Sturz oberhalb und den seitlichen Anschlag neben der Öffnung. Diese Werte entscheiden, welche Beschlagsvariante möglich ist und ob ein Standardraster passt oder eine Maßanfertigung nötig wird. Wichtig: Größenraster sind herstellerspezifisch, es gibt keine allgemeingültigen Standardmaße. Ermitteln Sie deshalb Ihren tatsächlichen Bedarf am Bau und gleichen Sie ihn mit den Angaben des Anbieters ab. Beim Toraustausch ist zusätzlich das Renovierungsmaß relevant, weil der neue Beschlag Platz in der Öffnung beansprucht.

Gesamtkosten berechnen

Warum die Maße über das Tor entscheiden

Ohne korrekt ermittelte Maße lässt sich kein Garagentor zuverlässig auswählen. Die lichte Öffnung bestimmt die Durchfahrt, während Sturz und Anschlag festlegen, welche Führungen und Beschläge überhaupt montierbar sind. Ein falsch gemessenes Tor passt entweder nicht oder verringert die nutzbare Durchfahrt.

Nehmen Sie sich für die Bestandsaufnahme Zeit und messen Sie an mehreren Stellen, da Öffnungen selten exakt rechtwinklig sind. Notieren Sie jeweils das kleinste gemessene Maß, damit das Tor sicher in die Öffnung passt.

Lichte Breite und Höhe messen

Die lichte Breite ist der Abstand zwischen den fertigen Innenkanten der Öffnung, die lichte Höhe der Abstand vom fertigen Boden bis zur Oberkante der Öffnung. Messen Sie die Breite oben, in der Mitte und unten sowie die Höhe links, mittig und rechts.

Verwenden Sie das jeweils kleinste Maß als Grundlage. Achten Sie darauf, dass der Bodenbelag bereits verlegt ist oder rechnen Sie ihn ein, denn eine später aufgebaute Bodenhöhe verringert die tatsächliche Durchfahrtshöhe.

Sturz und seitlicher Anschlag

Der Sturz ist der Bereich zwischen der Oberkante der Öffnung und der Decke. Er wird für die Aufnahme des Tores und den Antrieb benötigt. Der seitliche Anschlag ist die Wandfläche links und rechts neben der Öffnung, die die Führungsschienen aufnimmt.

Wie viel Sturz und Anschlag nötig sind, hängt von Torbauart und Beschlagsvariante ab und unterscheidet sich zwischen den Herstellern. Messen Sie beide Werte genau und geben Sie sie beim Angebot an, damit der Anbieter die passende Ausführung wählen kann.

Standardraster versus Maßanfertigung

Viele Hersteller bieten Tore in gestuften Größenrastern an, die günstiger sind als Sonderanfertigungen. Diese Raster sind jedoch herstellerspezifisch und nicht einheitlich. Es gibt also kein allgemeingültiges Standardmaß, das überall gilt.

Gehen Sie deshalb vom tatsächlich gemessenen Bedarf aus und prüfen Sie, welches Rastermass des jeweiligen Anbieters gut passt. Weicht Ihre Öffnung stark ab, ist eine Maßanfertigung sinnvoll, die meist teurer ausfällt. Die Kostenunterschiede erläutern unsere Kostenseiten näher.

Renovierungsmaß beim Toraustausch

Tauschen Sie ein altes Tor gegen ein neues, ist das Renovierungsmass entscheidend. Der neue Beschlag und die Führungen beanspruchen Platz innerhalb der bestehenden Öffnung, wodurch die nutzbare Durchfahrt kleiner werden kann als zuvor.

Prüfen Sie deshalb, ob die verbleibende lichte Breite und Höhe noch für Ihr Fahrzeug ausreicht. Manche Systeme sind speziell für die Renovierung ausgelegt und minimieren den Platzverlust. Klären Sie diesen Punkt vor der Bestellung mit dem Anbieter.

Bedarf am Fahrzeug ermitteln

Um die nötige Durchfahrt zu bestimmen, orientieren Sie sich an Ihrem Fahrzeug. Messen Sie Breite inklusive ausgeklappter Spiegel und die Höhe, etwa mit Dachbox oder Fahrradträger. Ziehen Sie Herstellerangaben zum Fahrzeug heran, wenn Sie unsicher sind.

Planen Sie einen Sicherheitszuschlag zum bequemen Ein- und Ausfahren ein. So vermeiden Sie, dass die Durchfahrt zu knapp bemessen ist. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Auto passt, hilft ein einfacher Abgleich der gemessenen Werte.

Häufige Fragen: Garagentor-Maße richtig bestimmen

Gibt es einheitliche Standardmaße für Garagentore?
Nein. Zwar bieten Hersteller gestufte Größenraster an, diese sind aber nicht einheitlich und unterscheiden sich je nach Anbieter. Verlassen Sie sich nicht auf pauschale Angaben, sondern messen Sie Ihre Öffnung und gleichen Sie den Bedarf mit dem Rasterprogramm des jeweiligen Herstellers ab.
Was ist das lichte Maß?
Das lichte Maß ist die freie Öffnung, also die Breite zwischen den fertigen Innenkanten und die Höhe vom fertigen Boden bis zur Oberkante. Messen Sie an mehreren Stellen und verwenden Sie das kleinste Maß, weil Öffnungen selten exakt rechtwinklig sind.
Kostet ein Tor nach Maß mehr?
In der Regel ja, denn Sonderanfertigungen sind aufwendiger als Tore aus dem Standardraster. Passt Ihre Öffnung zu einem Rastermaß, sparen Sie. Weicht sie stark ab, ist eine Maßanfertigung meist die bessere Lösung. Größenordnungen finden Sie auf unseren Kostenseiten.
Wie viel Sturz brauche ich?
Das hängt von Torbauart und Beschlag ab und ist herstellerspezifisch. Bei knappem Sturz gibt es oft spezielle Beschläge. Messen Sie den Abstand zwischen Oberkante der Öffnung und Decke genau und lassen Sie ihn vom Anbieter mit der passenden Variante abgleichen.
Wird die Durchfahrt beim Toraustausch kleiner?
Das kann passieren, weil der neue Beschlag Platz in der Öffnung beansprucht. Achten Sie auf das Renovierungsmaß und prüfen Sie, ob die verbleibende Durchfahrt für Ihr Fahrzeug reicht. Es gibt Systeme, die speziell für die Renovierung den Platzverlust gering halten.
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